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Vollansicht: Komatsu D 355 A Bulldozer
Bauforum24 - Bau & Baumaschinen - Das Bauforum > Baumaschinen & Baugeräte > Raupen / Dozer > Komatsu
gradall1000
Hallo zusammen,

gestern habe ich von der A4 aus etwas leuchten gesehen, und heute Morgen musste ich hin. Ich bin allerdings nicht näher ran gekommen, da rundherum dieser gemeine Schlick lag.

Aber auch so ist es eine wahre Augenweide, doch vor lauter Schönheit konnte ich keine Typenbezeichnung ausmachen. Ist das ein D155S oder grösser? Er steht überdies in einer Tongrube und wird etwas Rohmaterial lockern.

Gruss, Beat

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gradall1000
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gradall1000
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Terex Dieter
moin ja das ist eine D155S hätte nie gedacht das ich die maschine nochmal in so einem zustand sehe gruss dieter klatsch.gif klatsch.gif
gröllheimer
cool, da hat lötscher seinen D355A doch noch mit seinen Firmenfarben aufgearbeitet, es ist übrigens die letzte D355A in der Schweiz

werde mal mit dem Fahrer telefonieren und einige Einsatzbilder ins Forum stellen
Terex Dieter
hallo ich nehm alles zurück ist doch ne D355A blush.gif blush.gif hatte lötscher net mal 2 von denn raupen gruss dieter
Ruston Bucyrus
Hier mal ein paar aktuelle Bilder von Lötschers grösstem Dozer. top.gif

Gruss Roger

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Germany
Hallo, hier Komatsu D355A top.gif
thor38
Klicken um den Anhang anzusehen Klicken um den Anhang anzusehen hier mal ein paar bilder aus meiner sammlung,
mfg thor38
thor38
viel spass beim schaun,
thor38
so ich kann nichts negatives sagen zu den komasumaschinen, von wegen minderwertiger stahl oder ähnliches.

die maschinen sind zuverlässig und robust, bei neuen serien tauchen sicher bei jedem hersteller probleme aus denkt doch mal an die erste D6 serie..zu kurzes fahrwerk zum beispiel! e.z. mfg thor38

das bild zeigt eine knifflige situation, beim verfüllen einer gasführenden leitung ist die im vordergrund befindliche planierraupe abgerutscht und war mit der kette auf der gasleitung (isomaterial schon abgehobelt mit der kette) wurde dann mit den gezeigten pc 300 und der zweiten d 355A mit seilwinde(90t zugkraft) geborgen. die gasleitung hatte schon betriebsdruck..ca 78atü

(die 90 tonnen zugkraft lassen sich aber nur mit endsprechenden umlenkrollen wirklich zum einsatz bringen)

die gezeigten planierraupen verfügen über umkehrlüfter(die lüfterblätter konnten einzeln nacheinander mittels eines werkzeugs in ihre basis hineingedrückt werden und um 180 grad gedreht werden..ca 30-45min dauerte das)das resultat ist die luft wird angesaugt und vom kühler zum motor unter das fahrerhaus geblasen zum tank(kein einfrieren des treibstoffs möglich und schön warm in der kabiene.

einige hatten wir auch mit vorwärmanlage und anlassmotor von suzuki mit 27ps. bei den dozern war dadurch die rechte schildseite nur begrenzt im ober teil einsehbar. rechte schildecke überhaubt nicht sichtbar

der vorwärmer hat das kühlwasser auf ca 60° angewärmt, der anlassmotor konnte mit elektrostarter oder optionsweise wie eine motorsäge angerissen werden.

die verwendeten stahlsorten haben eine sehr hohe festigkeit gehabt, wir haben die maschinen bis -49crad eingesetzt und nur selten ist etwas ausgefallen, ausser bedienfehler waren die ursache.
FatCatGotHot
Hallo Thor,

schnieke Fotos, Danke! top.gif Bei dem letzten Bild kriege ich ein wenig Gänsehaut...ich weiß jetzt nicht, wie stabil diese Pipelines sind und wie leicht so eine zum bersten kommt. Die Bilder, die ich von explodierten Gaspipelines kenne, zeigen eine krasse Verwüstung.

Zum Thema der D355 selber kann ich aus eigener Erfahrung nix sagen, da ich Schreibtischtäter bin...aber die Erfahrungen von Fahrern aus den USA, Australien und Deutschland, mit denen ich mich unterhalten habe, gebe ich hier gerne wieder:

Generell sei die D355A eine kraftvolle und zuverlässige Raupe. Im Vergleich zu CAT-Raupen dieser Ära(D9G/D9H) sei sie noch nicht ganz sooo ausgetüftelt gewesen. Vergleichsweise oft sei der Kühler auszublasen, die Endantriebe hielten auch kürzere Zeit durch als bei einer D9.
Die Zeit bis zu einer Komplettüberholung einer D355 betrage rund 2/3 im Vergleich zu den CAT-Maschinen. Da Du hier die Stahlqualität angesprochen hast: Die Leiträder und Kettenkomponenten verschleißen bei KOMATSU deutlich schneller als bei einer CAT - kosten wohl aber auch weniger.

Ein Australier bezeichnete mir die D355 als "wahrhaftiges gelbes Uboot" (a true yellow submarine),da mit der Maschine seelenruhig ein über 1.5 meter tiefes Matschloch mehrfach durchfahren konnte, ohne steckenzubleiben. Auch ein Süddeutscher Kieswerksbetreiber äußerte mir gegenüber seine Zufriedenheit mit der D355...nur das Anlassen am Morgen - ohne Ponymotor - das sei eine Plage gewesen. wink.gif

thor38
hallo Max,

ja 15,7mm ist die rohrstärke, alle haben muffe gehabt beim bergen, mir haben sie den vogel gezeigt..^^das ich das noch fotografiere...

kommt immer auf die ausführung an wie gut sich das gelbe u-boot aus der affäre zieht bei weichem boden.

die ausführung die wir hatten waren mit breiter kette die waren nicht so leicht zu versenken, aber ab und zu ist es doch gelungen...^^

einige ältere modelle hatten wir auch mit schmaler kette da musste man mehr aufpassen aber die hatten aber auch mehr biss da sie ja höheren bodendruck hatten mit den endsprechend bessen gripp.

die schild ecken und messer hatten eigentlich ne normale verschleissfestigkeit, da wir sehr viel lehmartige böden hatten zumeist, bei sand oder fels kann man aber bei jeder maschine zuschaun wie die werkzeuge sich ins nichts auflösen.

1.die haltbarkeit der laufwerke ist ja abhänig von drei dingen, feste und güte der stähle und die verarbeitung des selben.

2. einsatzbereich, welche arbeiten ausgeführt werden, bei welchen boden-und temperaturverhältnissen.

3.das fahrverhalten des bedienpersonals

orginallaufwerke von der D355A haben zum teil 3000-4000 betriebsstunden gehalten, weil erstens fast nie sand oder fels bearbeidet werden musste, und nur konsequent aus lebenserwartungsgründen 2ter gang gefahren werden durfte. schnelleres fahren hat zum ablösen des maschinisten geführt.

sparsamkeit hat zu merkwürdigen stielblühten beigetragen aber das würde den rahmen sprengen.

die D355A ist ein optimales erdbewegungsgerät für grossbaustellen und sehr zuverlässig.

mfg thor38
Dozermanni
ZITAT(thor38 @ 28.05.08 - 19:03) *

hallo Max,

ja 15,7mm ist die rohrstärke, alle haben muffe gehabt beim bergen, mir haben sie den vogel gezeigt..^^das ich das noch fotografiere...

kommt immer auf die ausführung an wie gut sich das gelbe u-boot aus der affäre zieht bei weichem boden.

die ausführung die wir hatten waren mit breiter kette die waren nicht so leicht zu versenken, aber ab und zu ist es doch gelungen...^^

einige ältere modelle hatten wir auch mit schmaler kette da musste man mehr aufpassen aber die hatten aber auch mehr biss da sie ja höheren bodendruck hatten mit den endsprechend bessen gripp.

die schild ecken und messer hatten eigentlich ne normale verschleissfestigkeit, da wir sehr viel lehmartige böden hatten zumeist, bei sand oder fels kann man aber bei jeder maschine zuschaun wie die werkzeuge sich ins nichts auflösen.

1.die haltbarkeit der laufwerke ist ja abhänig von drei dingen, feste und güte der stähle und die verarbeitung des selben.

2. einsatzbereich, welche arbeiten ausgeführt werden, bei welchen boden-und temperaturverhältnissen.

3.das fahrverhalten des bedienpersonals

orginallaufwerke von der D355A haben zum teil 3000-4000 betriebsstunden gehalten, weil erstens fast nie sand oder fels bearbeidet werden musste, und nur konsequent aus lebenserwartungsgründen 2ter gang gefahren werden durfte. schnelleres fahren hat zum ablösen des maschinisten geführt.

sparsamkeit hat zu merkwürdigen stielblühten beigetragen aber das würde den rahmen sprengen.

die D355A ist ein optimales erdbewegungsgerät für grossbaustellen und sehr zuverlässig.

mfg thor38

Dozermanni
Hallo thor 38
wirklich supergeiler Bericht top.gif
GlückAuf
Dozermanni
FatCatGotHot
Interessant finde ich auch, dass sie bis heute - wenn auch in Lizenz - gebaut wird! Entweder bei BEML in Indien, aber bei machinerytrader.com sind mir auch chinesiche Nachbauten der D355A aufgefallen. Und KOMATSU selbst produziert meines Wissens nach immer noch den D355C Rohrleger.

Nach mehreren Jahrzehnten in Produktion denke ich, wird die Maschine recht ausgereift sein. Wobei ich die Qualität der Lizenznachbauten nicht kenne...
thor38
hallo max,

das wusste ich nicht, das die in noch nachgebaut wird! ich hatte das auf noch existente restexemplare gemünzt beim schreiben. in de sind am kaiserstuhl D355A gelaufen wo man die weinberge neu umgestaltet hat,das müsste in den 70er jahren gemacht worden sein.

ich habe mal ein kumpel gehabt der da aktiv mitgetan hat.

laut typenschild waren die letzten die wir bekommen haben bei 12000 1988.

ohne westliche grosstechnik hätte man in russland nur einen kleinen bruchteil der gigantischen rohrleitungen bauen und verlegen können, dort liegen ja an manchen trassen bis zu sechs rohrstränge der nennweite 1400mm über tausende von kilometern nebeneinander.

für interesssierte hier kann man ein bischen den horizont erweitern. mit teilweise guten bildern bestückte hp-s.

http://www.trassendatenbank.de/4images/index-willkommen.php

http://www.erdgastrasse-lt.de/

http://www.mdr.de/doku/archiv/geschichte/4319581.html

gruss thor38
thor38
hallo nun habe ich auf einer anderen baumschinenseite bilder endeckt, und mir wird klar wie viel glück wir damals hatten bei der oben erwähnten planierraupenbergung von der gasführenden leitung!!!

doch schaut selber der eine oder andere wird die bilder sicher schon kennen...

http://www.baumaschinenbilder.de/forum/thr...er=0&page=3

was für temperaturen müssen herrschen wenn die ausleger sich so verbiegen unglaublich!!!

gruss thor38
FatCatGotHot
Genau auf diese Bilder habe ich mich bezogen... Einfach erschreckend. blink.gif
thor38
gleicher transport ....nochmal wie oben nur näher kurz vor verladung auf faun tieflader...bei den etwas weiteren strecken musste der auspuff und das fahrerhaus abgebaut werden...der tieflader mit planierraupe kommt auf ca 110tonnen
thor38
ist aber von einen anderen transport ...
thor38
ankunft des transports ...kurz vor entladung
FatCatGotHot
Mario, so ganz ohne Kabine hat die D355 aber auch was! Das sind seltene Bilder, so Cabrio-maßig habe ich eine D355A noch nicht gesehen...gefällt mir. Coole Piloten-Brille übrigens.
Was mir auch gefällt, sind die oft im Eigenbau enstandenen schweren Schutzdächer, wie man sich ihn Australien beim Roden einsetzt wie auf diesen D355ern. Mit einer Ankerkette hinten dran - bis zu 100 Meter lang bei 25 kg pro Kettenglied - fahren 2 Dozer parallel zu einander in rund 30 Meter Abstand. Und dann heißt es "TIIIIIMBER!!" Die Technik wird wegen verschärftem Umweltschutz und Umdenken aber immer weniger eingesetzt - wobei manche Australier sich mit dem Umdenken schwer tun.
thor38
hallo max,

ja und der sound erst ganz ohne die schalldämpfende wirkung ohne esse(auspuff---)

ja geile brille...aber das war eine frauensonnenbrille nach der mode der 70er jahre^ shades.gif ^ hatte nix anderes zur hand war vom gegenschicht spanner....aber dort war es egal^^

ja die bilder von den australiern sind cool, habe die im tv mal gesehen wie die den wald roden babarisch...aber effektiv zum weidelandgewinn. die kette ist bestimmt eine ankerkette von einem schiff.

wir haben den wald auch mit den raupen in manchen bauabschnitten, wo die förster zu langsam waren, oder wegen des hohen schnee°s, nicht mehr schnell genug die bäume fällen konnten mit den raupen den wald gerodet---zusammengeschoben und dann verbuddelt, schweinegefährlich---da hätte der aufbau von den austrialiern wohl sehr gute dienste getan---da hat ein das herz gebludet, und das schlimme war zuhause in der heimat hast du fast kein brett zu kaufen bekommen! whistling.gif

dort haste die schönsten dicken bäume(sibirische lärche mit kleinen wachstumsringen) einfach umgelegt---dann in den graben geschoben und mit der raupe zusammen-gewalzt-verdichdet^^

schweinegefährlich weil: scheibenbruch---scheinwerferverlust in serie---kühlertreffer...ein arbeitskolege hat ein ast ins gesicht bekommen...der andere hat ein stämmchen im fahrerkabine gebabt....mit beihnahe körpertreffer...und im winter sind manche bäume noch schneller im oben bereich(da gefrohren) einfach wie glass gesplittert und auf die maschine gefallen!

mfg mario
FatCatGotHot
Hallo Mario,

dass Holz in der DDR für den Privatbereich knapp war, habe ich als Kind in den 80ern auch in Hamburg erlebt. Zu Sylvester bekamen wir Besuch von Onkel und Tante aus Chemnitz. Und ich habe mich einfach mit meinen 8 Jahren sehr gewundert, warum beim Spaziergang am Neujahrsmorgen mein Onkel Karl-Heinz immerzu die (angesengten) Holzleisten der Sylvesterraketen aufhob und grübelnd studierte...die lagen ja nach ner fröhlichen Sylvesternacht überall auf den Strassen rum. Und er antwortete mir: "Ja, sowas hat's bei uns nicht - und ich überleg, wofür ich das gebrauchen könnte."

Da war ich schon schockiert, dass meine Verwandten zu den für mich alltäglichsten Dingen einfach keinen Zugriff hatten. Ich war aber auch beeindruckt, wie sich mein Onkel damit arrangiert hat.


Hattet ihr eigentlich beim Trassenbau großen Zeitdruck? Da spricht ja jetzt die "Fahr bloß nur im 2."-Regel dagegen. Ich frage wegen deinen Schilderungen beim Roden, wegen den genannten Unfällen(?) im Holz. So ein Vollschutz-Dach ala DownUnder (manche Australier nennen die auch Canary Cage: Kanarien-Käfig) machen beim Roden durchaus Sinn, aber ich glaube, sie schränken die Übersicht doch arg ein.
In diesem Video sieht man bei sekunde 12 ein Schutzdach, bei dem der Fahrer gar nicht zur Seite schauen kann, da komplett mit Platten verschlossen!
(Wenn ich so den Koala in seinem Baumwipfel anschaue, geht mir das aber nahe... sad.gif )

Und hier noch ein Video mit einer Cat D8 und einer D155 oder D355 beim Großflächenrasieren. (Ich kann die D155 und die D355 im Gegensatz zur D8 und D9 nur sehr schwer unterscheiden!)

Salut, Max
thor38
hallo mein freund,

das schlachten im dritten oder vierten gang bringt nicht wirklich viel mehr leistungen, wenn man mal ein laufwerk bei einer solchen D355A oder ähnlichen grosstechnik ausgetauscht hat, der weis wie aufwendig und zeitintensiev das ist. wenn ich also durch sinniges fahren zeit verliere...so gewinne ich doch durch die längere lebensdauer und geringere ausfallzeit doch noch ..das fahren im zweiten gang hat sich auch nur auf unsere planierraupen bezogen.
bei meinem oberbauleitungsbereich 2 wo ich in der haubtsache eingesetzt war-und dem gewerk schwerer erdbau, wo ich zumeist im einsatz war, wärend meiner zeit dort...... und der höhere verschleiss liegt in keinen verhältniss zum nutzen.

es ging ja auch darum aufzuzeigen wie haltbar die komatsuraupen sind bei pfleglichen umgang und einsatz.

bei anderen oberbauleitungsbereichen wurde auch schneller gefahren oder auch bei manchen gewerken, gerade mit den rohrlegeraupen wurde immer voll am limmet gefahren...

hinzu kommt das kontinentale klima...die extreme hitze hat oft es schon notwendig gemacht auch im zweiten gang rückwärts zu fahren weil die maschine mehr luft bekommt. wenn man mit dem dritten gang halbgas fährt läuft das lüfterrad auch nur mit halber geschwindigkeit...

desgleichen im winter...mit umgekehrten windflügeln...kommt mehr wärme zum fahrerhaus und zum tank wenn man im zweiten gang fährt...vollgas

ich war für fast drei monate in einem anderen oberbauleitungsbereich, da haben wir bei leichteren arbeiten (schneeräumung) fast alles im dritten geschoben...hat man aber auch gemerkt...man musste öfter die kette spannen z.b. schraubverbinungen lösten sich durch die ungeheueren vibrationen ...

zur leistung!

nur der laufende meter rohr zählte ...wir wurden regelmässig kontrolliert... auch wurden mit dem hubschrauber inspektionen geflogen - von den russen...da saßen dann ab und an auch unsere leute mit drin. jeden tag war frühs und abends raportsitzung von den verantwortlichen gewerkführern, die über ihren aufgabenbereich rede und antwort stehen mussten...in punkto baufortschritt und verfügbare technik und..und..und

wie hätten wir sonst ohne leistungsdruck 1750 km pipeline bauen können? shades.gif
jede tagschicht und jede nachtschicht musse ihre erbrachten baufortschritte per cb funk übermitteln.

pro jahr waren 6-10 tote eingeplant...nur die leistung zählte!

bei den vorstreckern wurden z.b. 11-13 rohrleitungsschweissnähte pro 12 stunden schicht gemacht.

( je nach geländebedingung...im senkenbereich weniger, da wesentlich komplizierter...)
das war fest eingeplant...und das in 2 schichtbetrieb...bei den vielen arbeitsschritten die eine schweissnaht notwendig macht schon recht viel:

exemplarisch mal ...die haubtarbeitsschritte waren im wesentlichen beim vorstrecken:

vorstecken=zusammenschweissen der rohre auf der baustelle

...izv einrichten verspannen...

izv = innenzentriervorrichtung ist wie ein 2x12 backen schraubstock, der wie ein grosser korken durch das rohr gezogen wird, an einen ca 40meter langen, ( für bohrturm zum werkzeugwechsel besonders elastischen und biegbaren stahllegierung ---bohrgestängerohr ca 7-8 cm durchmesser hat )

.....izv wird benutzt zum verspannen und fixieren des rohrs im anbau beim vorstecken.

nächste rohr holen und anfügen...

einrichten und izv verspannen...

im winter ringbrenner anbauen und vorwärmen der schweissfuge....

anheften und wurzel schweissen...

schlacke ausschleifen mit der flex....

paralel dazu musste einer in das rohr kriechen und die kaplage machen also das rohr von innen glatt machen an der schweissnaht....

erste fülllage....

schweissschlacke ausschleifen mit der flex...

zweite fülllage schweissen..

parallel dazu wird schon das nächste rohr angebaut und mit der izv verspannt ----

schweissschlacke ausschleifen mit der flex...

und zum schluss die decklage...fertig...kosten in der abrechnung ca 3000dollar pro schweissnaht...

nur der laufende meter war relevant...also druck ohne ende.

später wird jede naht geröngt, auf eventuelle materialeinschlüsse und gegebenfalls ausgebessert...

ist ja beim tunnelbau z.b. in europa auch so,da rechnetete man bis vor einigen jahren, nach meinen kenntnissstand auch mit einem toten pro 1kilometer tunnelvortrieb.

gruss mario
thor38
D355A leistet schlepphilfe an stark vereister steigung in russland
FatCatGotHot
Ein youtube-Video einer D355 A beim Befahren eines Tiefladers findet ihr hier. Es lohnt sich, den Rechner an ne Steroeanlage anzuschliessen! top.gif
Was mir abeim BEOBACHTEN von Raupen gefällt, ist immer der Kippmoment beim Überfahren von Kuppen, Kanten, Absätzen...in dem Video stellt er ja seine D355 ja geschickt auf die Zehenspitzen und tastet sich dann langsam ans Kippen ran. Gefällt mir!
FatCatGotHot
Nochmal zum Auspuff: Bei der D355 liegt der Schalldämpfer doch bestimmt UNTER der Motorhaube - oder wie kommt es zum "dicken Fuß" vom Auspuff?

thor38
"Monstersenke" ---------> willste mehr wissen musste schaun hier erläuterungstext ist in arbeit


http://forum.bauforum24.biz/forum/index.ph...230#entry242531
thor38
D355A bei der Trassenvorbereitung weitere Einsatbilder folgen hier und ca 185-1986 bei der Obl 2 im Ural --------------->

http://forum.bauforum24.biz/forum/index.ph...250#entry245258

Zu den Technik details der Winde:

Die Seilwinde mit 90 Tonnen Zugkraft, die nur mit den entsprechenden Umlenkrollen ( Flaschenzugprinzip )
voll zum tragen kommt ! Diese Umlenkrollen waren aber nicht vorhanden.
Orginal Stahltrosse war 28mm stark, diese D355A wurde auch des öfteren bei Havarien oder Bergungen eingesetzt!!! ............bekomme da vielleicht noch Bilder bei....

Das Stahlseil wurde dann später als es verschissen war durch ein schwächeres ersetzt.
Da Mangel war an 28mm Stahltrossen, wurde es durch ein 22mm starkes ersetzte.
Was dann aber die Verwendungsfähigkeit noch mal reduzierte!!!

Später 1988 wurde noch ein zweite bei uns ins Gewerk SEB eingliedert, mit erweiterter Sonderausstattung.

Die Winde wurde nicht zum Holzpolder ziehen oder ähnlichen, regulär benutzt !!!
Nur im absoluten Außnamefällen wenn man im nassen berich Holz in Knüppeldämmen verbaute und kein anderes Gerät auf die schnelle greifbar war!

mario
thor38
Baugleiches Modell, bei der Auffahrt auf eine 1985er FAUN-Goldhofer Transporteinheit

Bildquelle: Dieter Hoffmann Gewerkeleiter SEB

zum Bild: Aufgenommen im Ural, beim hinauffahren sieht man nur den Himmel...der Fahrer muss sich auf die Einweisungen des Schwerlastfahrers zu 100% verlassen, Eisen auf Eisen das ist tückisch glatt...
thor38
siehe oben-ge-Zoomt
thor38
siehe oben-2X ge-Zoomt
thor38
gleiche Maschine-...siehe oben
thor38
Ausbau des Erdgastrassen-Korridors, unten in der Senke kommt eine D41P, sie wirkt recht verloren...

Das Bild wurde Aufgenommen im Vor-Ural ca. Februar-März 1987, im Arbeitsbereich des Gewerks SEB-TV OBL I Barda Bauabschnitt 7-8 beim Bau der Erdgastrasse-Trassenvorbereitung

Bildquelle: meine Exa 1c Fotokamera
thor38
D355A des LT-SEB-TV trägt den Oberboden für die Trassenvorbereitung ab Mitte Mai 1986 im westlichen Vor Ural ab.
Arbeitsbereich OBL II Barda-Karamorka

Bildquelle: meine Kamera

Begriffserklärung:

LT = FGLB = lineare Teil

SEB-TV schwerer Erdbau Trassen Vorbereitung

Da es auch Arbeiten durch das SEB Gewerk gab die sich der Rekultivierung der bereits verlegten Pipeline widmeten, versuchte man durch das zusätzliche Kürzel TV einen unterschied zu kennzeichnen, der damit klare Zuordnung für Treibstoff oder Ersatzteile oder sonstiges Bedarfsmaterial ermöglichte.
Auch die Tagesmeldungen über erbrachte Bauleistungen konnten so mit Verwechslungs - Freiheit gemeldet und registriert werden.

Das SEB-TV ist bei genauerer Betrachtung auch am Fahrzeugdach in großen Lettern zu lesen.
thor38
Eine sogenannte "Sommerlaube" da sie über kein Überrollkäfig verfügt-am zu verfüllenden Rohrgraben der links von der D355A zu sehen ist. Aufgenommen im Arbeitsbereich des LT im Vorural ca. 1986

Bildquelle: Lutz Rutner
AlexBv
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