Der VDBUM blickt auf eine vierzigjährige Geschichte zurück. Als Interessensvertretung der Technikanwender gegründet, hat sich der Verband erheblich weiter entwickelt und steht heute für ein bedeutendes Netzwerk, das sich neben der intensiven Mitgliederbetreuung einer aktiven Lobbyarbeit in vielen Gremien widmet. Ein wesentlicher Bestandteil der fachlichen Arbeit ist das jährliche Großseminar. Die 40. Veranstaltung dieser Art findet vom 22. bis 26. Februar in Braunlage statt.

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Gastredner während des vierzigsten VDBUM Seminars: Handball-Legende Heiner Brand


„Alles Gescheite mag schon siebenmal gedacht worden sein. Aber wenn es wieder gedacht wurde, in anderer Zeit und Lage, war es nicht mehr dasselbe." Dieses Zitat des deutschen Philosophen Ernst Bloch besitzt universelle Gültigkeit. Gescheites kann demnach nicht oft genug gedacht und getan werden, um es neu zu erschließen, nutzbar zu machen und sich selbst dabei zu entwickeln. Im Februar 2011 lädt der Verband der Baumaschinen-Ingenieure und -Meister e.V. (VDBUM) unter anderem auch deshalb erneut zu seinem Großseminar ein. Bereits zum vierzigsten Mal übernimmt der Verband gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft hier eine wichtige Funktion als Türöffner zum aktuellen Wissen. Gleichzeitig gilt die Veranstaltung in Braunlage als hervorragende Netzwerk-Schmiede. Grund genug, die Jubiläumsveranstaltung unter das Motto: „Netzwerk für die Zukunft" zu stellen.

Willkommene Balance zwischen Angebot und Zeitaufwand

Besonders „kurze Wege" zum aktuellen Wissensstand sind heute gefragter denn je. Denn genauso, wie auf der einen Seite der Zwang zu ständiger Weiterbildung besteht, fehlt auf der anderen Seite oftmals leider die Zeit dafür. Im Wissen um diese Tatsache, schafft das VDBUM-Großseminar alljährlich hier eine willkommene Balance. Die kompakten Angebote mit fachlicher Tiefe rüsten die Teilnehmer regelmäßig im noch bauflauen Monat Februar für die Aufgaben der nächsten Monate. So gesehen ist es kein Wunder, dass der Erfolg des VDBUM-Großseminars seit so vielen Jahren ungebrochen anhält. Mit beständigen und tendenziell wachsenden Teilnehmerzahlen, konnten selbst in Zeiten, wo andere regelmäßige Veranstaltungen Einbrüche hinnehmen mussten, Erfolge eingefahren werden. Ein am Bedarf orientierter Wandel und veränderte Angebote im Blockformat haben die besondere Veranstaltung nämlich nicht nur jung und frisch, sondern auch attraktiv gehalten.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das Jubiläums-Seminar in 2011 seine Vorgänger noch in den Schatten stellen. Auf dem Programm stehen besondere Referate und gehaltvolle Vorträge. Neben den traditionellen Schwerpunktthemen „Maschinentechnik im Erd- und Straßenbau" und „Spezialtiefbau – besondere Verfahren und Anwendungen" werden erstmals auch Fachreferate zum wichtigen Thema „Energiemanagement – sichere Stromversorgung auf Baustellen" angeboten. Parallel zu den Referaten und Seminaren werden wie in den vergangenen Jahren die beliebten Workshops angeboten, bei denen Interaktion gefragt ist. Während Tsurumi erneut die schon in der Vergangenheit viel gelobten Pumpen-Workshops mit neuen Modellen anbietet, wird die Personaltrainerin Regina Wagner in ihrer Workshop-Reihe mit den Teilnehmern mehr Eigenverantwortung und ein besseres Zeitmanagement trainieren. Dieses optimierte Zeitmanagement lässt sich gleich bei der Bewältigung des Seminarprogramms ausprobieren.

Immer noch ein Highlight obendrauf

Natürlich wird jeder Teilnehmer genau jene Seminarblöcke wählen, die „seinem" Aufgabengebiet am besten entsprechen. Andererseits zeigen die Teilnehmerrückmeldungen der vergangenen Jahre aber auch, dass die Möglichkeit andere Angebote zu nutzen, als Plus der Veranstaltung geschätzt wird. Das ist von wesentlicher Bedeutung, denn im Grunde sind wir doch alle Team-Player. Je besser wir uns in die Situation der anderen Mitspieler hineinversetzen können, desto erfolgreicher wird der Gesamtauftritt.
Diese Aussage wird auch der besondere Gastredner am Eröffnungsabend bejahen. Kein Geringerer als Handball-Legende und Bundestrainer Heiner Brand wird der Großseminar-Mannschaft vermitteln, wie aus seiner Sicht perfektes Mannschaftsspiel auszusehen hat. Sein Vortrag widmet sich im Kern den Fragen, wie ein erfolgreiches Team entsteht, wenn Individualisten zusammen geführt werden, reflektiert verschiedene Führungsstile und Motivationsmodelle sowohl bei Sieg als auch nach Niederlagen.
Das grandiose Entree und das anspruchsvolle Fachprogramm werden am Ende abgerundet mit Anregungen zur „Entspannung". Kurzberichte diverser Exkursionen und die Frage, was wir von den Shaolin-Mönchen lernen können, leiten über zur After-Work-Party. Hier geht es dann nur noch um drei Dinge: Entspannen, Feiern, Netzwerken.
Das komplette Programm des Seminars 2011 in Braunlage steht im Internet zur Verfügung.

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Klicken um den Anhang anzusehen weitere Informationen: www.vdbum.de

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(Fotos: VDBUM)