Am 02. September 1925 wurde nach einem vorangehenden Architektenwettbewerb mit dem Bau der Friedrich Ebert Brücke begonnen. Die Einweihung fand am 23. Dezember des Folgejahres statt.
Die Brücke wurde am 27 März 1945 von deutschen Truppen gesprengt. Dabei stürzte das Mittelstück in den Neckar, die Seitenöffnungen blieben erhalten. Nach Kriegsende wurde die Friedrich-Ebert-Brücke durch die Grün & Bilfinger AG in der ursprünglichen Form wieder aufgebaut. 1963 wurde sie durch eine Spannbetonkonstruktion verbreitert und ist bis heute in Betrieb.
Der Film liegt als Stummfilm vor und ist nach zeitgenössischer Art mit Titeln versehen.
Im Gegensatz zu heutigen Dokumentationen sind Schnitt und Kameraführung eher wenig dynamisch, alles scheint etwas ruhiger zuzugehen. Sehr gut sind dabei die einzelnen Bauschritte zu sehen und der Einsatz der damals modernen Technik ist gut nachvollziehbar. Auch kann man sich gut vorstellen welch harte Arbeit der Beruf des Bauarbeiters damals war.
Einige Fakten:
- Baubeginn: 2.September 1925
- Grundsteinlegung: 28. November 1925
- Einweihung: 23. Dezember 1926
- Gründung und Betonarbeiten: Grün & Bilfinger AG, Mannheim
- Stahlüberbau: MAN AG, Werk Gustavsburg
- Entwurf: Grün und Bilfinger, MAN und Architekt Adlof Abel, Stuttgart (1. Platz unter 37 Entwürfen)
- Stützweite der Mittelöffnung: 86,6 Meter
- Stützweite der Seitenöffnungen: 55,6 Meter
- Gewicht der Stahlkonstruktion: 2.100 Tonnen
- Beton für Pfeiler, Widerlager und Stützen: 9.000 Kubikmeter
- Gründungstiefe der Pfeiler: 10 Meter unter Wasserspiegel
- Baukosten: 2 Mio. RM
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