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Vollansicht: Sohlschwellen Dornbirner Ache
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MC86
Derzeit werden in der Dornbirner Ache, diverse Sohlschwellen saniert, einige wurden durch das Hochwasser letztes Jahr stark beschädigt, andere werden überhaupt neu aufgebaut. Ausführendes Unternehmen ist die Fa. Reichart.

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Diese Schwelle wurde notdürftig mit Holz überdeckt um ein weiteres Aus und Unterspülen zu verhindern.

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Hier wird das gesamte Gewerk neu aufgebaut, der massive Betonriegel bildet das Rückgrat der Schwelle und verhindert ein verrutschen des zukünftigen Oberbaues, dahinter wird eine Stark verdichtete Kiesschicht aus genau abgestuften Körnungen eingebaut. Ganz links, fließt die Ach.

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Blick auf die Baustelleneinrichtung. Im Einsatz sind ein Kobelco SK150 sowie ein TB175 Takeuchi mit Powertilt,
Stahlketten und Greifer.
MC86
Eine Woche später hatte der Winter die Sache wieder fest im Griff, was die Mitarbeiter der Fa. Reichart aber nicht davon abhalten konnte, an der Schwelle weiterzubauen.
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Leider etwas dunklere Bilder, hier sind beide Bagger mit dem Sortieren von Steinen beschäftigt.
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Der 175er mit Greifer räumt alle brauchbaren Steine in Richtung SK150
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Der Kobelco sucht noch verwertbare Steine unter dem Schnee hervor, hier sieht man die aufgesetzte Holzbinder-Kastenkonstruktion, welche bereits mit einer Steinpflasterung in Betonbett versehen wurde,
(Dazu eignet sich der Greifer des TB 175 ganz hervorragend). Wahnsinn wie schnell der alte Kobelco immer noch läuft.
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Detailansicht des Bauwerks.
MC86
Um die Arbeiten bei Niedrigwasser ausführen zu können, wurde viel Wasser im Staufensee-Speicher im Rappenloch zurückgehalten, nachdem der breitere Teil der Sohlstufe nun fertig ist, wurde noch schnell ein Damm um den zweiten Abschnitt geschüttet, und offensichtlich schon eine Schalung gestellt, der Rest der Kiesrampe wurde zurückgebaut, und die Rampe über die, die Bagger in die Ach gelangen, wurde auch etwas abgespeckt, nun wurden die Schleusen, im Rappenloch aufgemacht, um wieder Platz im Staufensee zu schaffen, daher wurde am Freitag nicht gerarbeitet.
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MC86
Diese Sohlstufe ist so gut wie fertig, aber wie es aussieht werden noch mehrere Saniert, bzw. Erneuert.
tomtom71
Servus Andreas,

super Beitrag über den Bau von Sohlschwellen top.gif .
Bin selbst auch im Wasserbau tätig, bei uns in Bayern würde sowas heute als "Sohlrampe" mit linearem Absturzgefälle auf vielleicht 10m Länge hergestellt, freilich abhängig von der Absturztiefe. Ohne Beton, nur mit Wasserbausteinen 120-150. Bauen wir seit vielen Jahren, hat sich bei vielen Hochwassern bewährt, und hat halt ohne größere sichtbare Betonflächen ein natürlicheres Erscheinen laugh.gif .
Werden bei Euch alle Abstürze als Sperren gebaut, oder gibts auch Sohlrampen?

tomtom71
MC86
Hallo TomTom71
Sohlrampen sind genauso verbreitet aber nicht in der Dornbirner ache, im Rhein, der Ill, Bregenzerache werden diese Steinrampen bevorzugt, hauptsächlich weil sie billiger und Schneller herzustellen sind. Und bei Flüssen mit Starker Strömung, ohne Speicher bzw. Rückhaltemöglichkeit, ist Schalen und Holzbau im Fluss sowieso schwer realisierbar.

Bei der Dorbirner Ache besteht das Problem, dass das Gewässer dazu neigt, sich immer Tiefer ins Bachbett einzugraben, und langfristig die Uferwände zu unterspülen. Daher ist es sinnvoll in gewissen Abständen etwas zu bauen, dass mit reichlich Beton die ganze Sache fest im Griff hat, und größere Verfrachtungen und Auskolkungen verhindert, und dazu eignen sich diese Sohlstufen sehr gut.
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