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Case Rodeo 2011 in Paris - Europas beste Cowboys beim Finale
post 04.11.11 - 10:32 Uhr
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Wenn man die Teilnehmer der diesjährigen Schlussveranstaltung des Case Rodeo fragen würde, ob die Arbeit mit modernen Baumaschinen auch Spaß machen darf, würde man ohne Zweifel ein lautes und deutliches „Ja" hören. Das Finale des Case Fahrerwettbewerbs am 14. und 15. Oktober im Case Customer Centre Paris fand bei spätsommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel statt.

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Mit dem Eintreffen der ersten Teams, die sich für die Endrunde qualifiziert hatten, wurde schnell deutlich, dass die Teilnehmer eine gehörige Portion Ehrgeiz mitgebracht hatten. So nahmen alle Mannschaften die Gelegenheit wahr, bereits am Freitag ein kurzes Training zu absolvieren und sich mit den bereit gestellte neuen Case Maschinen auf dem Parcours im Kundenzentrum in Monthyon vertraut zu machen. Neben den bereits im letzten Jahr vertretenen Finalteams aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Spanien waren in diesem Jahr auch Wettkämpfer aus Finnland, Norwegen und Russland angereist. Am Samstagmorgen wurde es dann für die Teilnehmer schließlich ernst. Stilecht mit Cowboy-Hüten, karierten Rodeo-Hemden und Halstüchern in Landesfarbe gingen die Finalisten aus den europäischen Wettbewerben an den Start, um in vier Einzelprüfungen die besten Teilnehmer zu ermitteln.

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Beim Radlader Lasso mussten mit einem großen Radlader vom Typ 721F XR verschiedene markierte Stangen mit der Schaufel aufgenommen, über eine bestimmte Distanz transportiert und in unterschiedlichen Höhen abgelegt und wieder aufgenommen werden. Das meiste Fingerspitzengefühl beim Spurt und Reversieren zeigte schließlich Alexander Feeß aus dem deutschen Team, der den Einzelsieg für sich verbuchen konnte. In der Gesamtwertung konnte er mit seinen Teamkollegen Heinrich Eichele, Ronny Hannemann und Hermann Fischer einen beachtlichen 5. Platz belegen.

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Ähnlich anspruchsvoll erwies sich der neue Wettbewerb Crazy Horse, der in diesem Jahr mit einem brandneuen Raupenkompaktlader vom Typ TV380 ausgetragen wurde. Die Veranstalter hatten sich alle Mühe gegeben, die vorwärts und rückwärts zu überwindende Buckelpiste so zu gestalten, dass die Fahrer ihr ganzes Können einsetzen mussten, um ihre Last unbeschadet ins Ziel zu bringen. Hier zeigte Richard Christian aus Großbritannien die stärksten Nerven und holte sich mit deutlichem Abstand zur Konkurrenz den ersten Platz.

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Bei den beiden übrigen Wettbewerben ging es deutlich weniger hektisch zu. Dafür war aber volle Konzentration und viel Gefühl an den Kontrollen gefragt. Beim Bullseye Wettbewerb bewies Raphael Rosen, Gesamtsieger des letzten Rodeo, einmal mehr seine Klasse beim Platzieren von pendelnd aufgehängten Tennisbällen in verschiedenen engen Röhren und ließ die Konkurrenz hinter sich.

Als letzter Einzelwettbewerb musste auf einem Baggerlader vom Typ 590 ST die aus dem letzten Jahr bekannte Aufgabe Yeehaa Loader bewältigt werden, bei dem mit dem Baggerausleger verschiedene, komplizierte Geschicklichkeitsprüfungen möglichst schnell zu absolvieren waren. Hier konnte erneut Richard Christian mit dem besten Durchgang beweisen, dass Baggerlader in 2011, eine Domäne der Gäste aus Großbritannien sind.

Nachdem die letzten Teilnehmer am frühen Nachmittag die Arena verlassen und sich den Staub aus den Westernhemden geklopft hatten, wartete eine weitere Herausforderung im überdachten Auditorium auf die Nationalteams, die nun jeweils einen Freiwilligen für einen wilden Ritt auf einem mechanischen Bullen abstellen mussten. Auch wenn hier die fachlichen Anforderungen für die gestandenen Baumaschinenprofis beiderlei Geschlechts eher gering waren, war der Unterhaltungswert der Veranstaltung doch überwältigend.

Auf diese Art gut eingestimmt, trafen sich nach einer kurzen Erfrischungspause alle Teilnehmer, Journalisten und beteiligten Teams von Case anschließend zu einem großen Gala-Diner, bei dem dann die inzwischen ermittelten Einzelsieger und der Gesamtchampion der Wettbewerbe vorgestellt und ausgezeichnet wurden.

Bei der insgesamt hohen Leistungsdichte blieb die endgültige Siegerehrung bis zum Schluss spannend und Case Marketing Direktor Jean-Patrick Yekpe ließ es sich nicht nehmen, den Preisträgern persönlich ihre Auszeichnung zu überreichen. Mit einiger Spannung wurde dann die Verkündung des Gesamt-Champions erwartet. Und hier wartete für alle Anwesenden eine Überraschung, als Raphael Rosen zum zweiten Mal an diesem Abend auf die Bühne gebeten wurde. Mit seiner ausgewogenen, starken Gesamtleistung hatte es der Vorjahressieger erneut geschafft, sich knapp vor Doppelsieger Richard Christian zu platzieren und damit nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch die Auszeichnung für das beste Team nach Belgien zu holen. Paula Inda, Communications Director CNH Global, war eigens angereist, um dem Preisträger symbolisch ein übergroßes Ticket mit einer Einladung zum US-Finale des Case Rodeos in Las Vegas zu überreichen.

Mit der Einladung des Europa-Champions zu den Wettbewerben in den Vereinigten Staaten macht Case mit den äußerst beliebten Rodeo-Veranstaltungen den ersten Schritt in eine neue Richtung. Wie Paula Inda erklärte, ist man bei Case aufgrund der zahlreichen Nachfragen nach einer internationalen Ausweitung der Veranstaltungen und der insgesamt äußerst positiven Resonanz der Meinung, dass es nun an der Zeit sei, die nächste Runde für das Case Rodeo einzuläuten und den Wettbewerb auf ein neues Niveau zu bringen. Das man hierbei zunehmend in globalen Maßstäben denke, sei für ein weltweit agierendes Untenehmen wie Case nur folgerichtig.

Die Aufgabe, die im Januar des nächsten Jahres in Las Vegas auf den frisch gebackenen neuen und alten Europa-Champion wartet, dürfte also nicht ganz einfach sein. Andererseits sagt man unseren Nachbarn aus Belgien ja nach, dass sie nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen seien. Und wenn man Raphael Rosen bei den Wettbewerben beobachtet hat, kann man sicher sein, dass er über das nötige Rüstzeug verfügt.

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(Fotos: Case)
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